DIN Norm 4734-1 für Ethanol Kamine

Blomus Wandkamin BioethanolMit der Ende Januar 2011 in der endgültigen Fassung erschienenen DIN-Norm 4734 Teil 1 werden allgemein die Anforderungen für mit Bioethanol betriebene dekorative Feuerstätten festgelegt. Darüber hinaus definiert die Norm sowohl die Prüfung und Produktion, als auch die Kennzeichnung der Ethanol Kamine.

Mit ihr werden Richtlinien für die noch vergleichsweise neue Technologie geschaffen, die sich wachsender Beliebtheit erfreut. Dadurch soll ein besserer Schutz vor mangelhaften und gefährlichen Produkten gewährleistet werden. Ein dieser Norm entsprechender Ethanol Kamin ist von hoher Qualität und kann sicher betrieben werden. Im künftigen zweiten Teil dieser DIN-Norm wird zusätzlich die Nutzung von einem Ethanol Kamin im gewerblichen Bereich sowie im Außenbereich behandelt werden.

Anforderungen an Bioethanol Kamine

Ein Aspekt der DIN-Norm 4734 setzt bereits vorhandene baurechtliche Beschlüsse des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) und der der Feuerungsverordnung (FeuV) um.

Daraus geht hervor, dass ein mit Bioethanol betriebener Ethanol Kamin, oder eine ähnliche dekorative Feuerstelle ein Brennstoff-Durchsatz von weniger als 0,5 Liter pro Stunde haben darf, insofern das Gerät nicht an eine Abgasanlage, beispielsweise einem geeigneten Kamin angeschlossen wird.

Es soll weiterhin gewährleistet werden, dass beim Betrieb ein mittlerer Gehalt von 5000 ppm Kohlendioxid in der Raumluft nicht überschritten wird. Darüber hinaus macht die DIN-Norm zahlreiche Vorschriften zu Kennzeichnungen und Warnhinweisen. Sie stellt Anforderungen an die Aufstellungs- und Betriebsanleitung des Geräts, sowie an die werkseigene Produktionskontrolle des Herstellers.

Bauweise und verwendete Werkstoffe

Hinsichtlich der verwendeten Werkstoffe schreibt die Norm eine Verwendung von hochwertigem Edelstall für den Brenner vor. Insgesamt müssen die verwendeten Materialen eine ausreichende Hitzebeständigkeit aufweisen. Komponenten die beim Betrieb höheren Temperaturen ausgesetzt werden dürfen nicht brennbar sein.

Hinsichtlich der Bauweise von Ethanolfeuerstellen schreibt die DIN-Norm 4734 -1 unter anderem vor, dass der Brennstoffinhalt eines Geräts eine Menge von drei Litern nicht überschreiten darf. Bei Tischgeräten liegt die Grenze bei 0,5 Litern. Außerdem muss die Flamme schnell durch eine leicht zu betätigende Schließvorrichtung für die Brennstoffzufuhr zu löschen sein.

Sicherheit beim Betrieb von Ethanol Kaminen

Des Weiteren werden durch die neue DIN-Norm Aspekte der Betriebssicherheit einer mit Bioethanol betriebenen dekorativen Feuerstelle beschrieben. Ein Ethanol Kamin muss unter anderem während des Betriebs standsicher, auch bei unbeabsichtigtem Kippen oder Verschieben sein. Ein weitere Rolle spielt die Sicherheit vor einem Auslaufen des Brennstoffs. Hierzu besagt die DIN-Norm 4734, dass eine Ethanolfeuerstelle zu allen Seiten um 10° gekippt werden können muss, ohne dass Ethanol aus dem Brennstoffvorratsbehälter austritt.

Darüber hinaus werden Vorgaben zur Konstruktion des Brennstoffbehälters gemacht. Wichtig sind auch die Vorgaben zur Brandsicherheit. So muss stets erkennbar sein, ob vom Gerät noch Brennstoff verbrannt wird. Durch die Konstruktion muss ein ausreichender Schutz vor dem Herausschlagen von Flammen gewährleistet werden. Ethanol Kamine die elektrisch betrieben werden müssen zusätzlich den Normen über elektrische Sicherheit entsprechen.

>> Ethanol Kamine jetzt im Shop ansehen <<

Kommentare sind geschlossen.