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Wie lagert man am besten Kaminholz?

Bei der Lagerung sind einige Besonderheiten zu berücksichtigen. Ist der Holzstapel nicht richtig unterlüftet, dann verliert das Brennholz an Heizwert. Der Heizwertverlust kann hierbei bis zu zehn Prozent ausmachen. Im Hinblick darauf ist es wesentlich, einen gewissen Abstand zum Boden einzuhalten. So kann feuchte Luft nach unten hin entweichen.
Liegt das Brennholz hingegen direkt auf dem Boden, kann die untere Lage nicht trocknen und im ungünstigsten Fall stocken. Auch der Abstand der einzelnen Holzscheite muss beachtet werden. Sie dürfen nicht zu dicht zusammmen liegen, da ansonsten die feuchte Luft nicht entweichen kann.

Kaminholz sollte richtig gelagert werden

Kaminholz sollte richtig gelagert werden (foto: Gregs Landscaping / flickr.com)

Kaminholz wettergeschützt lagern

Weiterhin kommt es auf die Länge und die Dicke der Holzscheite an. Je dünner und kürzer, desto besser kann das Holz trocknen. Auch beim Heizen wirken sich diese positiv auf den Heizwert aus. Der ideale Aufbewahrungsort für Brennholz zum Trocknen ist ein Kaminholzregal oder ein wettergeschützter Unterstand mit Dach und Wetterschutzplane. Dabei muss die Luftzirkulation unter der Plane gewährleistet sein, damit das Brennholz trocknen kann.  Kaminholz sollte idealerweise zwischen mindestens vier und sechs Monaten lagern, ehe man es nutzen kann. Wenn sich an den Stirnseiten der Holzscheite Risse bilden, ist das Holz gut durchgetrocknet. Holz verliert zudem während des Trocknens etwa zehn Prozent Volumen, daher ist es erheblich leichter. Ein Indiz ist zudem der Klangtest. Die Holzscheite klackern beim zusammen klopfen hörbar, wenn das Brennholz gut durchgetrocknet ist. Eine zuverlässige Angabe bietet ein Messgerät zur Restfeuchtebestimmung.

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